Laserepilation
Laserhaarentfernung mit Gerät LightSheer ET (Lumenis, USA)
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Laserhaarentfernung
Ein Spitzengerät stellt die Grundlage des Erfolgs dar, aber ein solches Gerät selbst genügt jedoch zum Erreichen der qualitätsvollen Ergebnisse nicht. Gleich wichtig ist auch, dass unsere qualifizierten Lasertherapeuten alle Standardverfahren und Hinweise für die Arbeit mit Laser einhalten. Dies umfasst eine ganze Skala der Tätigkeiten und Verfahren von der richtigen Bestimmung des Hauttyps, über die Einstellung der Laserparameter und der geeigneten Haarentfernungstechnik bis zur richtigen Nachbehandlungsfürsorge. Das alles können Sie bei uns in einer gemütlichen Atmosphäre mit unserem freundlichen und entgegenkommenden Personal erhalten.
Was bedeutet die Haarentfernung
In der letzten Dekade wurde die Laserhaarentfernung zur effektivsten Methode der permanenten Behaarungsentfernung. Das Prinzip, auf dem der Laser die Haare vernichtet – entfernt, heisst selektive Photothermolyse. Es bedeutet, dass der Laserstrahl in den Haarwurzel (Folliker) eindringt und ihn definitiv vernichtet. Aus einem solchen Haarwurzel (Folliker) wächst ein neues Haar nicht mehr.
Funktionsprinzip, Haarphysiologie
Das Funktionsprinzip des Lasers wird als selektive Photothermolyse bezeichnet. Der Laser produziert eine Lichtstrahlung einer Wellenlänge, die in einen Strahlbündel konzentriert wird. Die, zum Zweck der Haarentfernung angewendeten Laser produzieren das Licht mit einer, für das Haarpigment (Melanin) empfindlichen Wellenlänge. Der Laser mit dessen Wirkung reagiert mit dem Haarfarbstoff, erwärmt das Haar auf eine extrem hohe Temperatur und verbrennt - definitiv vernichtet das Haar. Daraus folgt auch eine höhere Wirksamkeit dieser Methode auf dunkle Haare auf einer helleren Haut. Den Farbstoff Melanin enthält auch die Haut. Je natürlich dunkler oder mehr sonnengebrannt ist die Haut, desto mehr der Laserstrahl die Haut erwärmt. Also, bei dem dunkleren Haut ist kleinere Energie des Laserstrahls erforderlich, also eine solche Energie, bei der nicht zu einer Hautbeschädigung kommt. Diese niedrigere Energie ist aber wenigen wirksam für eine definitive Haarwurzel- (Follikel)-vernichtung. Ideal sind also das dunkelste Haar und zugleich das hellste Haut. Je kleiner ist der Unterschied zwischen der Haar- und Hautfarbe (d.h. helle Haut mit helleren Haaren oder dunkle Haut mit dunkleren Haaren), desto weniger effektiv die Laserhaarentfernung ist. Das bedeutet, dass die Haarentfernung möglich ist, aber wahrscheinlich mehrere Wiederholungen erforderlich sind.
Dieses Prinzip gilt für jeden Laser oder jede IPL (intensives Pulslicht)-Technologie (ein dem Laser ähnliches Gerät). Es gibt keine Laser oder IPL-Technologie, die fähig sind, z.B. dunkle Haare aus der hellen Haut und auch dunkle Haare aus der sonnengebräunten (dunkleren) Haut qualitätsgerecht zu entfernen. Die Zahl der Wiederholungen zum Erreichen einer definitiven Haarentfernung ist individuell und neben dem Unterschied zwischen der Haut- und Behaarungsfarbe ist sie auch von der Zahl der betroffenen oder beschädigten Haare in der aktiven (anagenen) Haarwachstumsphase abhängig. Nur in dieser Phase ist der Haarwurzel dunkel und deshalb kann mit Laser verbrannt – vernichtet werden. Der Laserstrahl penetriert zum Haarwurzel (Follikel), hält sich auf dem dunklen Pigment (Melanin) fest und vernichtet es mit der Wärmewirkung. Das Haar löst sich nach einigen Tagen vom Haarwurzel (Follikel) und fällt aus. Die Zahl – das Prozent der Haarwurzeln (Follikel) in der aktiven (anagenen) Phase ist auf einzelnen Körperteilen unterschiedlich und in concreto individuell. Die anderen Haarwurzel (Follikel) in dem gegebenen Körperteil sind in der Ruhephase (telogene Phase). In einigen Haarwurzeln (Follikel) sind noch einige existierende Haare in der Ruhephase, aus einigen fallen sie schon während der Ruhepause (telegone Phase) aus. Haarwurzel (Follikel) in der Ruhephase erwachen früher oder später, die Wurzel werden dunkel und Haare beginnen zu wachsen. Deshalb sind ausreichend lange Pausen zwischen einzelnen Epilationen (siehe die zweite Spalte der Preisliste), die von der Dauer der Ruhepause (telogene Phase) auf dem gegebenen Teilkörper abhängen, notwendig, um die maximale Zahl der Haare in die aktive Wachstumsphase (telogene Phase) auf dem gegebenen Körperteil gelangen, dunkel werden und mit dem Laserstrahl vernichtet werden. Im allgemeinen ist die Zeit für die Wiederholung der Haarentfernung dann am meisten geeignet, wenn die Haare beginnen, wieder zu wachsen. Diese Phase des schlafenden (in der telogenen Phase) Haarwurzel-(Follikel)-wachstums in der Zeit der vorhergehenden Haarentfernung beginnt typisch 1 – 6 Monate nach dem vorhergehenden Eingriff.
Wie viele Epilationen sind notwendig und warum
Im Durchschnitt ist die Epilation 4 bis 8-mal in ausreichenden Zeitintervallen zu wiederholen. Diese Zahl der Wiederholungen gilt für jeden Laser oder jede IPL-Technologie (ein dem Laser ähnliches Gerät). Der Grund dafür ist der Verlauf der Haarwachstumsphasen. Die Zahl der Haarentfernungen ist nämlich direkt von der Zahl der Haare in der Wachstumsphase (anagene Phase) abhängig, d.h. sie ist von den Eigenschaften des Organismus, und nicht von dem Haarentfernungsgerät abhängig. Jede beliebige Information über permanente Haarentfernung nach einem oder zwei Eingriffen können nicht wahr sein. In einem niedrigen Prozent der Fälle, in der Abhängigkeit von den individuellen Hauteigenschaften und der Behaarung kann die Zahl der wiederholten Haarentfernungen niedriger oder höher sein. Die Laserhaarentfernung stellt in der Gegenwart die progressivste Methode der permanenten Reduktion der unerwünschten Behaarung. Der von uns verwendete Laser LightSheer ET der letzten Generation ist einer der hochwertigsten Haarentfernungslaser, die es in der Gegenwart überhaupt gibt. Er ist hoch wirksam und sehr sicher.
Kontraindikationen – wann ist die Haarentfernung verboten
Keine absoluten Kontraindikationen – keine absoluten Fälle, wenn die Haarentfernung verboten ist -sind bekannt. In den folgenden Fällen muss man vorsichtig sein:
- bei Menschen mit hypertrophischen und keloiden Narben
- in den Fällen des aktiven oder häufigen Vorkommens der herpetischen Infektion in dem epilierten Areal
- 6 Wochen vor der Epilation nach der Anwendung der Haarentfernungsmethoden, bei denen der Haarwurzel ausgerissen wird (Wachsepilation, Ausreissen mit der Pinzette, Ausreissen mit dem Rasierapparat)
- 6 Monate nach der Komplexeinnahme der natürlichen oder synthetische Derivate von Vitamin A – Retionide (ISOTRETINOIN, ROACCUTAN – zur Aknebehandlung angewendet).
- Im Falle der lokalen Anwendung von Retinoiden (RETIN A) oder Hautbleichmittel – Hydrochinon, sind diese 2 Wochen von dem Eingriff auszusetzen. Auch im Falle der Empfindlichkeit auf diese Mittel muss man vorsichtig sein.
- Einige Monate vor dem Eingriff ist die Einnahme der Mittel mit dem hohen Gehalt von Beta-Karotten nicht zu empfehlen.
Vorsorge
Für die Laserepilation ist die sonnengebräunte Haut nicht geeignet; wenigstens 2-3 Monate vor dem Eingriff wird ein Sonnenbad nicht empfohlen. Zugleich ist es empfehlenswert, 4 – 6 Wochen vor dem Eingriff eine Creme mit einem hohen Schutzfaktor auf die zu epilierenden Körperteile anzuwenden, auch wenn sie nur der indirekten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden können. Haare dürfen mindestens 6 Wochen vor dem Eingriff nicht mit einem Apparat oder jeder anderen Haarausreismethode epiliert werden. Bei Patienten, die eine virose Herpes simplex-Infektion durchmachten, kann die Epilation in Lippennähe eine wiederkehrende Infektionsaktivierung hervorrufen. Bei diesen Patienten ist eine komplexe Antiviruskur einige Tage vor und nach dem Eingriff geeignet.
Nachsorge
In meisten Fällen ist die Laserhaarentfernung mit einer milden Hautreaktion begleitet – wie nach einem Sonnenbad, die einige Stunden nach dem Eingriff verschwindet. Eine milde Rötung und Schwellung kann 2-3 Tage dauern. Sehr selten können kleine Schorfe erscheinen und nach deren Abfall zeitweilige Hypo- oder Hyperhautpigmentierung. Diese Hautveränderungen können in einem sehr niedrigen Prozentsatz der Patienten 1 – 12 Monate andauern. Diese Reaktionen ergeben sich aus den individuellen Hauteigenschaften, die veränderlich in der Abhängigkeit von dem momentanen physischen und psychischen Zustand des Patienten sind. Nach dem Eingriff wird Sonnen für 2 – 3 Wochen nicht empfohlen. Die Anwendung der Krem mit einem hohen Schutzfaktor an epilierten Körperteilen, auch wenn sie nur indirekter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden können, wird empfohlen. Es wird empfohlen, den epilierten Körperteil 2 – 3 Mal pro Tag mit lauwarmem Wasser zu duschen und mit Seife zu waschen.
Wie wird der Eingriff vom Patienten ertragen
Keine Eingriff, der unerwünschte Körperbehaarung entfernt ist völlig schmerzlos. Patienten, die sich der Haarentfernung mit Wachs oder der elektrischen Nadel unterwarfen, können es beurteilen. Der Eingriff mit dem Laser Lightsheer ET dauert verhältnismässig kurze Zeit und bietet eine langzeitige Entfernung der unerwünschten Körperbehaarung, wodurch eine niedrigere Zahl der wiederholten Eingriffe angeboten wird. Die integrierte Kühlung schützt die Haut vor der Beschädigung durch die Wärme und erhöht den Komfort des Patienten während des Eingriffs.
Medikation
Die Empfindlichkeit des Patienten während des Eingriffs, besonders bei der Epilation grosser Flächen (z.B. Beine, Rücken, usw.) kann mittels Arzneien gegen Schmerzen (Einnahme ca. eine Stunde vor dem Eingriff ist empfehlenswert), mit denen der Patient Erfahrungen hat (z.B. Ibuprofen, Paralen, Novalgin, ....) oder die er mit dem Therapeuten in der Konsultation verabredet. Eine weitere Möglichkeit stellt die Anwendung einer anästhetischen Creme dar. Im Falle der Sedation, ist der Patient verpflichtet, eine Begleitung nach dem Eingriff zu sichern; die Räumlichkeiten von CHIRMED s.r.o. müssen in Begleitung verlassen werden.
Langzeitigkeit der Ergebnisse
Theoretisch entfernt die Beschädigung der Haarwurzel (Follikel) mit Laser die unerwünschte Behaarung dauerhaft. Jedoch, in Hinsicht auf die Haarphysiologie (siehe oben) und vielen Faktoren, die den Haarwuchs beeinflussen (hormonale Instabilität, endokrinologische Störungen, ...), korrelieren die Ergebnisse in einem sehr niedrigen Prozent mit der Theorie nicht genau. Das wünschenswerte Ergebnis ist eine permanente Reduktion der unerwünschten Körperbehaarung, d.h. eine permanente Minderung der Haarzahl in dem Areal und eine Veränderung derer Qualität in feine, helle Haare, die der Patient nicht mehr als ästhetisch störend wahrnimmt.